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Slow Fashion – Mode ohne Mindesthaltbarkeitsdatum

Slow Fashion – Mode ohne Mindesthaltbarkeitsdatum
8. März 2021 Andrea
In Textiles Wissen

In den letzten Wochen erschienen in den Medien zahlreiche Artikel über die unverkaufte Bekleidung in den Modegeschäften. Laut BTE Handelsverband Textil sollen es eine halbe Milliarde unverkaufter Modeartikel sein. Die Branche spricht von „verderblicher“ Ware, die von Tag zu Tag an Wert verliere. Wie können ungetragene Kleidungsstücke innerhalb weniger Wochen verderben?

Die Fast Fashion produziert seit Jahren viel zu viel Ware. Die Kleiderstangen in den Läden hängen voll mit Kleidungsstücken mit kurzem Mindesthaltbarkeitsdatum.

Inzwischen suchen immer mehr Menschen nach Bekleidungsstücken, die auf mehr als eine Saison ausgelegt sind. Die Ausnahmesituation, in der wir uns im Jahr 2021 befinden, birgt die Chance auf einen Wandel. Beim Blick in die Branchenorgane, wie z.B. Textilwirtschaft, scheint es, dass die Message endlich auch in der Branche angekommen ist und ein Umdenken stattfindet.

Auch in jeder Modezeitschrift finden sich Artikel über Labels, die faire Mode produzieren. So schreibt zum Beispiel das Magazin Elle im Artikel „Slow Fashion: 5 Wege zu einer nachhaltigen Garderobe: ‘Jedes einzelne unserer Kleidungsstücke sollte so sehr geliebt werden, dass wir es heute wie in zwei Jahren tragen wollen.‘“

Nehmen wir diesen Satz wörtlich, ergibt sich daraus Folgendes: Slow Fashion ist mehr als eine Modeerscheinung, mehr als eine faire Lieferkette, mehr als die Verwendung von Biostoffen, mehr als das richtige Shoppen.

Slow Fashion ist Wertschätzung gegenüber den natürlichen Ressourcen, dem Produkt und allen Menschen, die am Prozess beteiligt sind – in Design, Produktion, Handel bis zum Versand. Slow Fashion ist zudem Wertschätzung gegenüber jenen Menschen, die sie tragen.

Daher bin ich so begeistert von bellaLEYK. Sie denkt den Slow Fashion-Gedanken zu Ende mit ihrem Konzept der Fashion on Demand.

Die Stücke werden erst dann produziert, wenn jemand das Bekleidungsstück bestellt. Das heißt, es wird nur das produziert, was auch benötigt wird. Hierbei werden individuelle Wünsche berücksichtigt. Trage ich den Rock lieber etwas kürzer? Oder möchte ich die Stickerei lieber in Blau statt in Rot? So bekommt jede Kundin ein persönliches Kleidungsstück.

Diese Stücke haben kein Mindesthaltbarkeitsdatum. Sie sind dazu geeignet uns lange zu begleiten. Und sie sind sogar dazu geeignet, Geschichten zu erzählen.

 

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Zur Frage: Was passiert eigentlich mit der ganzen Kleidung, die seit November in den Läden hängt?

Zu Kleidergeschichten:  Elke Heidenreich: Männer in Kamelhaarmänteln

In der Elle: Slow Fashion: 5 Wege zu einer nachhaltigen Garderobe

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